Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG

Anwendungsbeispiele für die MPA-Technologie

Die neue MPA-Technologie ermöglicht eine ganz neue Herangehensweise zur wirtschaftlichen Herstellung
großvolumiger Bauteile aus Metallpulver. Im Anschluss finden Sie einige interessante Anwendungen und
wie diese mit dem MPA-Verfahren realisiert werden.

Vielleicht auch bald Ihre Anwendung?

Ein Schwerpunkt bei der Anwendung des MPA Verfahrens liegt im Werkzeug- und Formenbau für Spritz- und Druckgussverfahren. Die generative Fertigung erlaubt eine kontinuierliche Kühlung von Bauteiloberflächen, wie sie mit herkömmlichen Herstellungsverfahren nicht oder nur sehr aufwändig realisierbar ist. Erfahrungen mit Kundenbauteilen haben gezeigt, dass generativ gefertigte Bauteile mit konturnaher Kühlkanalführung enormes Potential zur Zykluszeitreduzierung beim Spritzgussvorgang haben. Im Vergleich mit Werkzeugen ohne effiziente Kühlung konnten bis zu 45% Zeitgewinn erzielt werden. Für besonders hohe Ansprüche an die Werkzeugoberflächen ist sogar eine Hochglanzpolitur möglich. Aufgrund sehr niedriger Porosität im aufgetragenen Material kann diese zum Beispiel für aus 1.2344 Warmarbeitsstahl gefertigte Bauteile angeboten werden.

Die Bildfolge zeigt die wesentlichen Arbeitsschritte bei der Fertigung des gezeigten Spritzgusswerkzeugs. Der im Rohling vorgefräste Kühlkanal wird zunächst per MPA Materialauftrag mit einem wasserlöslichen Material verfüllt. Mit einem Fräser wird dann überschüssiges Füllmaterial entfernt und die Oberflächenkontur für den Stahlmantel definiert. Anschließend erfolgt der Auftrag des Deckmantels aus Stahl. Das Füllmaterial kann nun ausgelöst und das Bauteil dann einer Wärmebehandlung unterzogen werden, bevor es in die finale Form gefräst wird.

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