Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG

Von Mensch zu Mensch!
Anwenderberichte

In enger Partnerschaft nachhaltig zum Erfolg Höcherl & Reisinger

21.11.2013

Wie sich das Zerspanungstechnik-Unternehmen Höcherl & Reisinger mit Hilfe von Hermle-Bearbeitungszentren zum gefragten Technologie-Dienstleister für Präzisionsteile entwickelte.

In gut 20 Jahren vom klassischen 2-Mann Kleinbetrieb zum heute 80 Beschäftige zählenden Technologie-Unternehmen - die nicht alltägliche Erfolgsgeschichte der mittelständischen Firma Höcherl & Reisinger Zerspanungstechnik GmbH, D-93194 Walderbach, zeigt vor allem auch das große Entwicklungs-Potenzial auf, das in der Fokussierung auf die Kernkompetenz „Zerspanungstechnik" steckt.

Im Jahr 1991 von Josef Reisinger (2007 verstorben) und Herbert Höcherl gegründet, dokumentiert der Vorzeigebetrieb aber auch den starken Wandel der ganzen Region Bayerischer Wald, die als ehemaliges „Zonenrandgebiet" bereichsweise ein eher landwirtschaftlich geprägtes Dasein fristete. Doch bereits bald nach der Öffnung gen Osten, und der damit verbundenen Vereinigung Deutschlands, erkannten Josef Reisinger und Herbert Höcherl die Möglichkeiten, die sich mit Dienstleistungen im Bereich Einzelteil-Fertigung und Vorrichtungsbau eröffneten, und starteten im Gründer-/Innovationszentrum der Gemeine Walderbach (Ortsteil Kirchrohrbach) Landkreises Cham ihr Unternehmen.

Um die Ansprüche der Kunden jederzeit umfassend erfüllen zu können, konzentrierten sich die beiden Zerspanungstechnik- Praktiker auf alle relevanten Technologien wie Drehen, Fräsen, Schleifen und Erodieren und setzten für die Umsetzung der Kundenwünsche in präzise Werkstücke von Anfang an auf einen entsprechend leistungsfähigen CNC-Maschinenpark. Einer der Partner, der von der ersten Stunde an dabei ist, und auf den der Geschäftsführer Herbert Höcherl und seine hoch qualifizierten Mitarbeiter/Innen bis heute wirklich große Stück setzen, ist die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, D-78559 Gosheim.

Herbert Höcherl meinte zur langjährigen „echten" Partnerschaft mit Hermle: „Früher war die Region um Cham eine Art Armenhaus, heute ist sie industriell sehr gut entwickelt. Davon profitierten wir seit Anbeginn, wobei uns klar war, dass wir nur mit einem durchgängigen Dienstleistungsangebot, mit gleichbleibend bester Qualität und mit hoher Termintreue Erfolg haben werden. Aus diesem Grund gingen wir in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und Präzision sowie die technische Verfügbarkeit vor allem beim Fräsen keinerlei Kompromisse ein und beschafften uns als eine der ersten Maschinen eine Universalfräsmaschine UWF 1001/HTC von Hermle."

Von Universalfräsmaschinen mit Werkzeugwechsler...

Dieser folgte im selben Jahr (1991) eine weitere Universalfräsmaschine UWF 721 H. Die beiden Universalfräsmaschinen sowie einige Dreh- und konventionelle Maschinen bildeten dann für einige Jahre die Grundlage des gut gehenden Geschäfts, bevor sich im Jahr 1997 mit dem Investment in das erste 5-Achsen-Bearbeitungszentrum C 800 U von Hermle ganz neue Möglichkeiten auftaten.

Mit dem frühen Einstieg in die 5-Achsen-Technologie konnte Höcherl & Reisinger das Leistungsangebot für die Kunden beträchtlich ausweiten und neuen Kunden durch die Bearbeitungsmöglichkeiten Wirtschaftlichkeits- sowie Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die Kunden honorierten dies umgehend, weshalb in den Folgejahren eins ums andere Hermle-Bearbeitungszentrum hinzukam. Heute sind in der auf 6500 m2 angewachsenen Produktionshalle in Walderbach, mittlerweile 21 Hermle-Bearbeitungszentren am Werken, davon nicht weniger als 18 Einheiten in kompletter Technologie-Ausstattung für die anspruchsvolle 5-Achsen-/5-Seiten-Simultan-/Komplettbearbeitung.

Nicht ohne berechtigten Stolz führte Herbert Höcherl dazu aus: „Die zuerst beschaffen Hermle-Maschinen sind heute noch im Einsatz, was bezeichnend ist für die hohe Qualität und Langzeit-Genauigkeit. Wir haben aktuell jeweils mehrere 5-Achsen-Zentren von Hermle der Baureihen C 600 U und C 800 U sowie vor allem C 40 U, C 42 U und schließlich eine C 50 U MT im Einsatz. Daran ist auch gut sichtbar, wie wir durch Hinzunahme der jeweils neuesten Maschinen-Generation immer auch unser Leistungsspektrum für anspruchsvollste Komplettbearbeitungen nach oben verschieben konnten, was natürlich auch stark zur Kundenbindung beiträgt. Wir werden heute schon frühzeitig in die Teilekonstruktion einbezogen und bringen unsere Kenntnisse ein, damit die Bauteile möglichst rationell, schnell und kostengünstig zu bearbeiten sind."

...über 5-Achsen-CNC-Hochleistungs-Bearbeitungszentren...

Jüngste Anschaffungen sind zwei gegen Ende 2011 installierte 5-Achsen-Hochleistungs- Bearbeitungszentren C 42 U mit Robotersystem RS3 sowie ein im Jahr 2012 gekauftes multifunktionales 5-Achsen-Hochleistungs-Bearbeitungszentrum C 50 U MT mit integrierter Drehfunktion.

Dass im Jahr 2012 nebenbei ein weiteres 5-Achsen-BAZ C 40 U beschafft wurde, macht überdies deutlich, dass sich Höcherl & Reisinger zu gefragten Spezialisten für die 5-Achsen-Bearbeitung entwickelt haben, denen die Kunden in allen Fragen der präzisen Teilefertigung uneingeschränkt ihr Vertrauen schenken. Dieses Vertrauen in jeder Hinsicht zu rechtfertigen heißt aber auch, den Kunden wann immer möglich, neben Fertigungs- auch Zeit- und Kostenvorteile zu verschaffen, weshalb die beiden 5-Achsen-Hochleistungs-BAZ`s C 42 U mittels Robotersystem RS3 und Werkstückspeicher zu einem hochautomatisierten Flexiblen Fertigungs-System (FFS) für die hochflexible Bearbeitung komplexer Einzel- und Kleinserienteile ausgebaut wurden. Dafür weisen die beiden C 42 U eine identische Ausrüstung auf, nämlich mit Hauptspindel mit 18.000 min-1, Werkzeugaufnahme HSK-A63, Werkzeug-Zusatzmagazin mit 160 Plätzen, NC-Schwenkrundtisch mit Durchmesser 420 mm, IKZ-Anlage mit 80 bar, automatischer Kabinentür und Automatik-Dach, und schließlich Heidenhain-Messtaster und Blum-Werkzeugbruchüberwachung.

Das Bindeglied zwischen den beiden BAZ´s stellt das Robotersystem RS3 mit Werkstückspeicher dar. Der Roboter ist für Last-/Transportgewichte bis 500 kg ausgelegt und handhabt hier Werkstückpaletten der Größe 400 x 400 mm, die wiederum für verschiedene Werkstücke mit unterschiedlichsten Spannvorrichtungen versehen sind. Mit dem hauptzeitparallelen Rüsten und dem schnellen Werkstückwechsel gehen unproduktive Nebenzeiten gegen Null, was im mehrschichtigen Einsatz des FFS an sieben Tagen pro Woche sehr hohe Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Achsen-CNC-High End-Bearbeitungszentren mit Roboter-Automation oder mit integrierter Drehtechnologie

Für eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit der anderen Art steht bei Höcherl & Reisinger das neue 5-Achsen-Hochleistungs-Bearbeitungszentrum C 50 U MT mit integrierter Drehfunktionalität zur kombinierten Fräs-/Drehbearbeitung von größeren bis sehr großen Werkstücken.

Diese Maschine ist u. a. ausgerüstet mit einer Hauptspindel für Drehzahlen bis 12.000 min-1, einer Werkzeugaufnahme HSK-T100, einem NC-Schwenkrundtisch mit Durchmesser 1000 mm, einer IKZ-Anlage mit 80 bar, einem Werkzeug-Zusatzmagazin mit 124 Plätzen und natürlich mit Messtaster und Werkzeugbruchüberwachung. Mit Verfahrwegen von X = 1000, Y = 1.100 und Z = 750 mm stieß der Zerspanungstechnik-Dienstleister aus Walderbach wieder einmal in neue Werkstück-Dimensionen vor, und mit der integrierten Fräs-/Drehbearbeitung wurde das Angebot an Bearbeitungsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Abschließend sagte Herbert Höcherl zur gelebten Partnerschaft mit Hermle, und dem damit untrennbar verbundenen Erfolg seines Unternehmens: „Die C 800 U stellte damals eine Revolution dar, der bis heute noch so manche Innovation folgte. Mit den erweiterten Leistungen der Hermle-Maschinen konnten wir unsere Bearbeitungs-Kompetenz auch auf immer größere Teile ausweiten, was absolut den wachsenden Kundenansprüchen entgegenkommt. Außerdem sind wir von der Zuverlässigkeit der Maschinen sowie insbesondere vom Service bis heute höchst angetan, wobei wir überhaupt nur sehr wenig Monteureinsatz zu verzeichnen haben. Da wir mit der steigenden Leistungsfähigkeit sowie mit wachsenden Automatisierungsgrad der Maschinen auch mittlere Serien wirtschaftlich fertigen können, sehen wir unseren Schwerpunkt heute im Teilefertigungs-Spektrum von Prototypen, Einzelteilen und Kleinserien bis etwa 20.000 Stück pro Jahr auf Chargen-Abruf. Hauptsächlich stellen wir im Dreischicht-Betrieb Werkstücke aus Edelstahl und aus Aluminium her, was in Summe einem Materialverbrauch von jährlich etwa 150 Tonnen Edelstahl und 90 Tonnen Aluminium entspricht. Besonders die Edelstahlteile-Bearbeitung fordert die Maschinen und Werkzeuge öfters über Gebühr, wobei sich hier die Hermle-Maschinen über die Jahre ziemlich unbeeindruckt zeigen".

up
arrow up

Cookies

Diese Website verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion.

Sämtliche Videos, die Speicherung Ihrer Auswahl unter „Customize“ und Möglichkeiten zur Lokalisierung Ihres Standorts stehen nur mit Cookies zur Verfügung.

Informieren Sie sich, wie wir Cookies verwenden und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können.

Cookies akzeptierenCookies ablehnen