Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG

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Maschinenfabrik Berthold Hermle AG

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29.04.2014

Gosheim, 29. April 2014 - Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich 2013 sehr zufriedenstellend und im Rahmen der Erwartungen. Der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um gut 1 % auf den neuen Höchstwert von 305,9 Mio. Euro (Vj. 302,7). Sowohl das Neumaschinen- als auch das Servicegeschäft verliefen erfreulich. Realisiert wurde das Wachstum im Ausland, wo Hermle ein Plus von 9,4 % auf 184,6 Mio. Euro erzielte (Vj. 168,8). Dagegen nahm das Inlandsvolumen von 133,9 Mio. Euro auf 121,3 Mio. Euro ab. Damit legte die Exportquote von 55,8 % auf 60,3 % zu.

Der Hermle-Auftragseingang vergrößerte sich 2013 gegen den rückläufigen Branchentrend um mehr als 15 % auf das Rekordniveau von 352,3 Mio. Euro (Vj. 306,1). Hermle profitierte vom ungebrochenen Trend zu hoher Maschinengenauigkeit und -geschwindigkeit ebenso wie vom positiven Investitionsklima in vielen wichtigen Märk-ten außerhalb Deutschlands. So nahmen die neuen Bestellungen aus dem Ausland um 27,5 % auf 220,7 Mio. Euro zu (Vj. 173,1). Der inländische Ordereingang lag mit 131,6 Mio. Euro geringfügig unter dem Vorjahresniveau von 133,0 Mio. Euro.

Die Ertragslage von Hermle bewegte sich trotz eines intensiven Wettbewerbsumfelds und Kostensteigerungen in einzelnen Bereichen, beispielsweise durch höheren Energiebeschaffungsaufwand wegen der EEG-Umlage und die vergrößerte Belegschaft, annähernd auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich konzernweit auf 62,2 Mio. Euro (Vj. 63,6) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 62,3 Mio. Euro (Vj. 63,9). Daraus errechnet sich eine erneut sehr hohe Brutto-Umsatzmarge von 20,4 % (Vj. 21,1 %).

Unter dem Strich erzielte Hermle 2013 einen Konzernjahresüberschuss von 45,5 Mio. Euro (Vj. 46,0). Auf dieser starken Basis werden Vorstand und Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG der Hauptversammlung am 2. Juli 2014 eine unverändert hohe Ausschüttung vorschlagen: eine Basisdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie zuzüglich eines Bonus von 7,20 Euro pro Aktie. Je Vorzugsaktie ist damit eine Ausschüttung von 8,05 Euro geplant. Die entsprechende Beschlussfassung erfolgte auf der Aufsichtsratssitzung am 28. April 2014.

Mit dem erneut sehr soliden Ergebnis wurde das gute finanzielle Fundament von Hermle gefestigt. Der operative Cashflow vor Veränderung des Working Capital lag ähnlich wie im Vorjahr bei 51,5 Mio. Euro (Vj. 53,2). Die liquiden Mittel nahmen zum Jahresende von 85,3 Mio. Euro auf 97,6 Mio. Euro zu. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 71,6 % (Vj. 72,0 %).

Um die Kapazitäten an die anhaltend hohe Nachfrage anzupassen, steigerte Hermle 2013 die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte konzernweit von 4,3 Mio. Euro auf 7,8 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt lag auf dem Ausbau und der Umstrukturierung der Blechfertigung. Darüber hinaus investierte das Unternehmen in die Kapazitätserweiterung der Teilefertigung am Standort Gosheim, in Service und Vertrieb sowie IT-Hard- und Software.

Auch die Belegschaft wurde im Zuge der guten Nachfrageentwicklung ausgebaut: Ende des Berichtsjahres beschäftigte Hermle im Konzern 946 Mitarbeiter, 19 Personen mehr als zum Vorjahresstichtag (Vj. 927). Neben Neueinstellungen, insbesondere für den Auslandsvertrieb und -service, wirkten sich hier die Übernahme von Auszubildenden mit erfolgreichem Abschluss und die entsprechende Neubesetzung der frei gewordenen Ausbildungsplätze aus. Die Hermle AG bildete Ende 2013 wie ein Jahr zuvor 93 junge Menschen aus, das waren rund 12 % der Gesamtbelegschaft am Standort Gosheim. Außerdem wurden bestehende Leiharbeitsverträge in feste Arbeitsverhältnisse umgewandelt.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten führte Hermle 2013 auf hohem Niveau fort. Auf der Hausausstellung des Unternehmens, an der Anfang April 2014 wieder zahlreiche Fachbesucher aus dem In- und Ausland teilnahmen, konnte mit der C 12 unter anderem ein neues, besonders kompaktes Bearbeitungszentrum präsentiert werden, das das Angebot von Hermle nach unten abrundet.

In das laufende Jahr ist Hermle dynamisch und mit einem hohen Auftragsbestand von 133,4 Mio. Euro gestartet (Vj. 87,0). Unter der Voraussetzung einer wie angekündigt positiven Branchenkonjunktur und einer stabilen Situation auf den wichtigsten Auslandsmärkten sieht das Unternehmen im Gesamtjahr 2014 gute Chancen für einen Umsatz- und Ergebnisanstieg im oberen einstelligen Prozentbereich. Allerdings bestehen sichtbare Risiken aus einer möglichen Verschärfung der Ukraine-Krise, deren gesamte direkte und indirekte Auswirkungen derzeit nur schwer abzuschätzen sind.

Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds
Dr. Jürgen Reimer hat sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 2. Juli 2014 niedergelegt und wird zu diesem Zeitpunkt aus dem Gremium ausscheiden. Der Aufsichtsrat wird der Hauptversammlung vorschlagen, an seiner Stelle Dietmar Hermle, bis 31. März 2014 Sprecher des Vorstands der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, in den Aufsichtsrat zu wählen.


Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in anspruchsvollen Branchen wie Medizintechnik, optische Industrie, Energietechnik, Luftfahrt-, Automobil- und Motorsportindustrie sowie bei deren Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Kontakt: TIK GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 95 97 870,
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Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Udo Hipp,
T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de

Der komplette Jahresabschluss ist ab 30. April 2014 auf der Website des Unternehmens unter www.hermle.de, Menüpunkt Börse/Informationen für Aktionäre / Finanzberichte /Jahresabschluss abrufbar.

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