HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren
HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren
Auftragseingang erhöht sich um 23 % auf 236,9 Mio. Euro
Konzernumsatz steigt um 9 % auf 194,4 Mio. Euro
Oberes Ende der Prognosespanne für 2026 scheint bislang erreichbar
Hauptversammlung beschließt Dividende von 9,55 Euro je Vorzugsaktie
Turnusmäßige Neuwahl des Aufsichtsrats
Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat sich in den ersten fünf Monaten 2026 gut entwickelt. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 22,6 % auf 236,9 Mio. Euro (Vj. 193,3 Mio. Euro). Wie der Vorstand auf der heutigen Hauptversammlung berichtete, verzeichnete HERMLE neben der wachsenden Nachfrage aus der Chipindustrie, der Luft- und Raumfahrt und dem Verteidigungsbereich ein anhaltend starkes US-Geschäft und erhielt größere Einzelprojekte. Die neuen Auslandsbestellungen stiegen von Anfang Januar bis Ende Mai um 25,4 % auf 176,1 Mio. Euro (Vj. 140,4 Mio. Euro). Im Inland gab es ein Plus von 14,9 % auf 60,8 Mio. Euro (Vj. 52,9 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag am 31. Mai 2026 konzernweit bei 133,2 Mio. Euro nach 113,4 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 90,6 Mio. Euro am Jahresende 2025.
Der Konzernumsatz nahm in den ersten fünf Monaten 2026 um 8,9 % auf 194,4 Mio. Euro zu (Vj. 178,6 Mio. Euro). Dabei vergrößerte sich der Inlandsumsatz um 19,0 % auf 56,5 Mio. Euro (Vj. 47,5 Mio. Euro) und das Auslandsvolumen um 5,2 % auf 137,9 Mio. Euro (Vj. 131,1 Mio. Euro). Der Mehrumsatz und die dadurch verbesserte Kapazitätsauslastung haben ergebnisbelastende Faktoren wie höhere Personalkosten und Abschreibungen überkompensiert, sodass sich das Betriebsergebnis ebenfalls verbesserte.
Auf Basis des bislang guten Geschäftsverlaufs kann HERMLE die Kurzarbeit im dritten Quartal 2026 aussetzen. Wegen der weltpolitischen und konjunkturellen Situation und der daraus resultierenden extremen Unsicherheit hält das Unternehmen trotzdem an der bestehenden Prognose für das Gesamtjahr fest. Durch den guten Jahresstart könnte aus heutiger Sicht eher das obere Ende der Prognosespanne erreichbar sein. Es verbleiben aber große externe Risikofaktoren.
Auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens stimmten die Aktionäre dem Ausschüttungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig zu. Damit wird für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 9,50 Euro je Stamm- (Vj. 11,00 Euro) und 9,55 Euro je Vorzugsaktie (Vj. 11,05 Euro) ausbezahlt. Für die Vorzugsaktie errechnet sich daraus gemessen am Jahresschlusskurs 2025 eine Dividendenrendite von 5,8 %. Im Anschluss an die Dividendenauszahlung erhalten die HERMLE-Beschäftigten im Inland wie in den Vorjahren eine Prämie, die an die Höhe der Ausschüttung gekoppelt ist. Per Ende Mai 2026 beschäftigte HERMLE konzernweit 1.638 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 1.605, 31.12.2025: 1.639).
Auch dem Vorschlag für die turnusmäßig anstehende Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat folgte die Hauptversammlung einstimmig. Dabei wurde Dr. rer. nat. Thomas Sesselmann neu in das Gremium gewählt. Dietmar Hermle, Lothar Hermle und Dr. Sonja Zobl-Leibinger wurden als Mitglieder des Aufsichtsrats bestätigt. Bereits im Vorfeld der Hauptversammlung wählten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Alexander Selig neu und Gerd Grewin erneut als ihre Vertreter in den Aufsichtsrat. Bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats, die im Anschluss an die Hauptversammlung stattfand, wurden Dietmar Hermle als Vorsitzender sowie Dr. Sonja Zobl-Leibinger und Lothar Hermle als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats wiedergewählt.
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Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de
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