CNC-Maschinen in der Industrie 4.0 – auf dem Weg zur Smart Factory

  • Die Hermle Maschine C22 U.

Fabrik der Zukunft ist smart. Sie nutzt IoT-Technologien, um Maschinen miteinander zu vernetzen und Abläufe optimal zu koordinieren. Was bedeutet das für den Einsatz von CNC-Maschinen? Hier macht die Vernetzung von CNC-Maschinen natürlich nicht Halt. Im Rahmen von Industrie 4.0 erlaubt sie die Erfassung und Analyse von Echtzeitdaten während des Fertigungsprozesses. Die Betreiber profitieren von zunehmend autonomeren Arbeitsabläufen, einer verbesserten Produktionsplanung und -kontrolle. Gleichzeitig reduzieren sich Ausfallzeiten. Kurz und knapp: In Zukunft läuft immer mehr fast wie von selbst – und das fast ohne Unterbrechungen. Und HERMLE ist mit seinen CNC-Maschinen ganz vorne mit dabei. 

Wie genau läuft das ab? Was bedeutet das für die Prozesse? Und wo liegen die Schwerpunkte und die Potenziale? Das erfahren Sie hier: 

  • Läuft fast wie von selbst: Automatisierung und Robotik
  • Was möglich wird: On-Demand-Fertigung als Zukunftsmodell
  • Da steckt Potenzial drin: Synergie von CNC-Bearbeitung und 3D-Druck
  • Standpunkte beziehen: in Standorte investieren
  • Die neue Ausrichtung: die GEN2

Läuft fast wie von selbst: Automatisierung und Robotik

Automatisierung an sich ist nicht neu, doch das Potenzial ist längst nicht ausgeschöpft. Zukünftig übernehmen Robotersysteme vermehrt das Werkstückhandling und bahnen einem nahezu autonomen Betrieb von CNC-Maschinen den Weg. Diese Kombination aus hochpräziser CNC-Bearbeitung und intelligenter Automatisierung führt schon jetzt zu einer effizienten Produktion auch kleiner Losgrößen. Der Fertigung individualisierter Bauteile ist problemlos möglich. Auch in der Fräsmaschinen-Technologie kommen automatisierte Systeme zum Einsatz, um die Bearbeitung von Werkstücken effizient zu gestalten. Und auch ist der Trend zunehmend. Ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht absehbar – und HERMLE gestaltet sie mit.

Was möglich wird: On-Demand-Fertigung als Zukunftsmodell

Inzwischen revolutionieren digitale Plattformen für die On-Demand-Fertigung die Produktionslandschaft. So ist es Herstellern möglich, CNC-Bearbeitungsdienstleistungen flexibel in Anspruch zu nehmen, ohne in eigene Werkzeugmaschinen investieren zu müssen. So können Unternehmen kosteneffizient und bedarfsgerecht produzieren. Dies reduziert Gemeinkosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. HERMLE verfolgt diese Marktentwicklungen sehr genau und bietet hier kompetente Beratung, in welchen Fällen sich das für Unternehmen rechnet – und wann nicht. 

Da steckt Potenzial drin: Synergie von CNC-Bearbeitung und 3D-Druck

Ein dritter Aspekt betrifft die Integration von 3D-Druck in die CNC-Fertigung. Auch hier öffnen sich neue Möglichkeiten – gerade in Bereichen wie der Prototypenentwicklung oder in der Herstellung komplexer Bauteile. Die Kombination beider Technologien führt auch hier zu einer schnelleren und kosteneffizienteren Produktion besonders anspruchsvoller Geometrien. Gerade bei Materialien wie Stahl und Kunststoff bietet diese Verbindung erhebliche Vorteile.

Standpunkte beziehen: in Standorte investieren

Angesichts dieser Trends gilt es, nicht nur die richtigen Schlüsse zu ziehen, sondern auch die angemessenen Mittel einzusetzen. HERMLE macht beides. Ein langfristiges Investitionsprogramm ist fokussiert auf den Standortausbau unserer Produktion. Im Zentrum dieser konsequent vorangetriebenen Zukunftsprojekte steht dabei gerade die Fertigung von Automationskomponenten. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die komplette elektrische Architektur sowie das technische Upgrade aller Schnittstellen der HERMLE GEN2 Bearbeitungszentren. 

Die neue Ausrichtung: die GEN2

Mit den Bearbeitungszentren der GEN2 legt HERMLE die Maschinengeneration der Zukunft vor. Ausgestattet ist die Linie mit zahlreichen neuen Soft- und Hardwarekomponenten, zum Beispiel mit dem Kommunikationsbus ProfiNet. Darüber hinaus ist eine Vielzahl von Sensoren auf IO-Link umgestellt. Das sind nur einige der Maßnahmen die die Bearbeitungszentren der HERMLE GEN2 nun noch leistungsfähiger machen. Bessere Auswertemöglichkeiten, eine gesteigerte Energieeffizienz sowie leistungsfähigere Diagnosemöglichkeiten sind weitere Pluspunkte. 

Fazit und Ausblick: Präzision geht in eine neue Runde

Wer die Fortschritte in der CNC-Technologie der vergangenen Jahre genauer verfolgt hat und sieht, welcher Grad an Präzision bereits möglich ist, mag sich fragen, wohin die Reise noch gehen kann. Doch so viel zeichnet sich ab: Der CNC-Maschinenbau entwickelt sich kontinuierlich weiter – gerade durch die Integration innovativer Verfahren in den Bereichen KI, maschinelles Lernen, Industrie 4.0 und Automatisierung. Es sind diese Treiber, die die Fertigung intelligenter, effizienter und flexibler gestalten und die Produktion der Zukunft nachhaltig prägen. HERMLE begleitet diese Entwicklung nicht einfach. Wir sind mit den Bearbeitungszentren der HERMLE GEN2 ganz vorne mit dabei – damit Sie, unsere Kunden, auch in Zukunft besser fräsen.

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